PSGII

Zweites Pflegestärkungsgesetz (PSG II)
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Kurzübersicht über die Umwandlung von Pflegestufen in Pflegegrade sowie über ausgewählte Sachleistungsbeträge (stand 24.Juni 2015) Quelle: BPA

Gliederung:

1.) Überleitung von Pflegestufen in Pflegegrade

2.) Sachleistungsbeträge ambulant bisher und ab 2017

3.) Leistungen bei Pflegegrad 1

 

1.) Überleitung von Pflegestufen in Pflegegrade

Allen Pflegebedürftigen, die bis 31.12.2016 eingestuft sind, werden ohne erneute

Begutachtung die neuen Pflegegrade zugeordnet.

Dabei gilt grundsätzlich:

Einfacher Stufensprung für Pflegebedürftige ohne eingeschränkte Alltagskompetenz (aus Pflegstufe I wird Pflegegrad II).

Doppelter Stufensprung für Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz: (aus Pflegstufe I wird Pflegegrad III).

  Ohne eingeschränkte Alltagskompetenz Mit eingeschränkter Alltagskompetenz
Pflegestufe 0, aber festgestellte eingeschränkte Alltagskompetenz - Pflegegrad 2
Pflegestufe I Pflegegrad 2 Pflegegrad 3
Pflegestufe II Pflegegrad 3 Pflegegrad 4
Pflegestufe III Pflegegrad 4 Pflegegrad 5
Härtefall Pflegegrad 5 Pflegegrad 5

 

2.) Sachleistungsbeträge ambulant bisher und ab 2017

Ohne eingeschränkte Alltagskompetenz:

  Sachleistungen nach § 36 SGB XI Ab 2017
Pflegestufe I 468€ Pflegegrad 2: 689€
Pflegestufe II 1144€ Pflegegrad 3: 1298€
Pflegestufe III 1612€ Pflegegrad 4: 1612€
Härtefall 1995€ Pflegegrad 5: 1995€

Mit eingeschränkter Alltagskompetenz:

 

Sachleistungen nach § 36 und

§ 123 SGB XI bisher

Ab 2017
Pflegestufe I 689€ Pflegegrad 3: 1298€
Pflegestufe II 1298€ Pflegegrad 4: 1612€
Pflegestufe III 1612€ Pflegegrad 5: 1995€
Härtefall 1995€ Pflegegrad 5: 1995€

 

3.) Leistungen bei Pflegegrad 1

Bei ambulanter Pflege:

Grundsätzlich werden Leistungen der Pflegeversicherung für die Pflegegrade 2 bis 5 gewährt. Um Menschen mit einer geringen Beeinträchtigung der Selbständigkeit (Pflegegrad 1) zu unterstützen, erhalten diese folgende Leistungen (gem. § 28 a SGB XI):

• Pflegeberatung gemäß der §§ 7a und 7b SGB XI

• Beratung in der eigenen Häuslichkeit gemäß § 37 Absatz 3 SGB XI

• zusätzliche Leistungen für Pflegebedürftige in ambulant betreuten Wohngruppen gemäß § 38a SGB XI

• Versorgung mit Pflegehilfsmitteln gemäß § 40 Absatz 1 bis 3 und Absatz 5 SGB XI

• finanzielle Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen oder gemeinsamen Wohnumfeldes gemäß § 40 Absatz 4 SGB XI

• zusätzliche Betreuung und Aktivierung in stationären Pflegeeinrichtungen gemäß § 43b SGB XI

• Pflegekurse für Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen gemäß § 45 SGB XI

• Entlastungsbetrag gem. § 45b SGB XI in Höhe von 125 Euro monatlich

 

Grundsätzlich:

Über die genannten Leistungen hinaus finden die sonstigen Regelungen des SGB XI grundsätzlich auf Pflegebedürftige des Pflegegrades 1 Anwendung. So gelten beispielsweise

• die Regelungen zur medizinischen Rehabilitation (§ 18 Absatz 1 Satz 3, Absatz 6, § 18a Absatz 1 und 3, §§ 31 und 32) oder

• die Anschubfinanzierung zur Gründung von ambulant betreuten Wohngruppen (§ 45e)

auch für Pflegebedürftige des Pflegegrades 1.

 

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